Gewaltfreie
Kommunikation (GFK) 
Mediations- und Klärungsmethode nach Dr. Marshall Rosenberg
Wenn
sich zwei Personen schon sehr viele Gedanken über einen
Konflikt
gemacht haben, dann liegt es nahe, dass entweder die Art des Denkens
nicht zur Lösung führt, oder das Denken als solches
nicht der
wirksamste Weg zu einer Lösung ist. Genau genommen besteht der
Konflikt zumeist aus vielen hochaktiven Gedanken um einen ziemlich
unveränderlichen (statischen) Konfliktkern. Das Hamsterrad der
Gedanken dreht sich so im Kreis:
Wer ist schuld, wer ist frei von Schuld.
Wer müsste dies oder sollte das tun oder getan haben,
Wer ist so oder eben nicht so wie wir es gerne hätten ....
Die Gewaltfreie Kommunikation erklärt, dass all diese Gedanken und Ansprüche, die eine Lösungssicht vernebeln, nur gedacht werden, weil durch die objektive und neutral beschreibbare Situation ein Gefühl in uns lebendig wurde, das die unsichtbare Quelle all dieser Gedanken ist.
Die vier Schritte in der GFK |
Beispiel: Wir haben uns verabredet. Wir sind zum angegebenen Zeitpunkt da, die andere Person nicht. Jetzt werden wir vielleicht unruhig. ... und schon beginnen wir zu denken und zu denken. Dabei sind wir doch einfach nur unruhig.
Und unruhig sind wir, weil unser
Bedürfnis nach vielleicht Pünktlichkeit
und Struktur nicht erfüllt ist.
Sind wir ärgerlich geworden, war es vielleicht Achtsamkeit
und Respekt.
Wurden wir unsicher, dann war es das Bedürfnis nach Verlässlichkeit.
Werden wir ängstlich und sind wir besorgt, benötigen
wir vielleicht Klarheit, was los ist.
Schließlich ist auch Zeit ein Wert, und es kann unser
Bedürfnis sein, wertschätzend mit unserer Zeit zu
verfahren.
Diese innere Aufruhr oder Dynamik ist jedoch nie die Schuld eines anderen, welcher diese Gefühle und Bedürfnisse in uns hineinlegt, es sind einfach unsere Emotionen auf der Basis der uns fehlenden Qualitäten in der Situation. Die Verantwortung, uns um unsere Bedürfnisse zu kümmern, lieg dabei ausschließlich bei uns selbst.
Dazu gehört dann auch, andere klar und inspirierend einzuladen, uns zu unterstützen. Dann wird vieles leichter. Diese Einladung ist die Bitte, z.B.:
"Bitte ruf mich an, wenn du merkst,
dass du nicht zur vereinbarten Zeit kommen kannst."
(Sicherheit)
"Bitte sage mir, was los war." (Klarheit)
"Bitte sage mir, was du dir erfüllt hast, indem du andere
Prioritäten gesetzt hast."
oder eine Bitte an Sie selber:
"Bitte überlege dir noch
einmal, von wem du realistisch Pünktlichkeit erwarten kannst."
"Bitte mache mit dieser Person flexiblere Zeiten aus, und suche eine
für Dich wertvolle alternative Beschäftigung in
dieser Zeitspanne."
Hieraus ergeben sich neue Möglichkeiten der Konfliktlösung, bei der nicht der Kompromiss (jeder gibt etwas auf) sondern der Konsens (die gemeinsame Lösung, mit der alle zufrieden sind) das Ziel ist. Das wird auf der Ebene der Bedürfnisse möglich.
Die Gewaltfreie Kommunikation wird heute weltweit als Methode zur Vermittlung in Konflikten eingesetzt. Eine Entwicklung von mir innerhalb der GFK ist der Zielfindungsprozess. Eine andere Weiterentwicklung von Dominique Bartner sind die Kreisgespräche, welche für das Herstellen einer ausgleichenden statt bestrafenden Gerechtigkeit sehr effektiv sind.
Beispielvideo 1 zum Zielfindungsprozess
Beispielvideo 2 zum Zielfindungsprozess
Beispielvideo 3 zum Zielfindungsprozess
Video Hinweise zum Zielfindungsprozess
Sie
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Grundlagen zur GFK
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+49-(0)179-6721779 www.gfk-mediation.de