Glückstraining
Ich bin kein ausgebildeter, zertifizierter Trainer nach der Methode. Die Seminare, die ich besucht habe, und der Übungskreis, der sich aus diesen ergeben hat, haben mir die Wirksamkeit des Trainings vor Augen geführt - Ansätze davon verwende ich in abgewandelter Form in meiner Arbeit.
Grundlagen
Es
handelt sich um eine Methode, bei der dem Umstand Rechnung getragen wird, dass
wir ein "Großhirn" und ein "Emotionalhirn" haben (etwa das limbisches System, allerdings sind diese beiden Kategorien hier eher funktionaler als organischer Natur) . Beide
sind grundverschieden. Das Großhirn will glücklich sein, das Emotionalhirn
will den Überlebenskampf sichern und dem Herdentrieb genügen. Die
Programmstruktur des Emotionalhirns ist nicht von der der meisten höheren Tieren
verschieden, uralt und bewährt - allerdings nicht in Zusammenarbeit mit
einem menschlichen Großhirn. Hier kommt es zu größeren Kommunikations- und Abstimmungsproblemen.
die zwei Welten
Es
werden in der Vorstellung zwei Welten erschaffen.
- Die eine ist die
Dorf-Welt (auch Urwaldwelt). -
Gefahr lauert überall -
Da macht man einen Fehler, und schon weiß es das ganze Dorf. Und das bekommt
man zu spüren. Bloß nichts falsch machen!
- Die zweite ist die
Großstadt-Welt (auch Neuzeitwelt). -
Wenn ich mich nicht verstelle, begegne ich den Leuten, die zu mir passen.-
Hier ist man viel freier und unabhängiger. Verhungern kann man nur, wenn
es einem Spaß macht, genau das zu tun.
Diese zwei Welten
stellt man sich vor, die eine links, die andere rechts von seinem neutralen
Startpunkt. Wenn man nun ein Problem hat, geht man einmal ins "Dorf" (links) und
spürt nach, wie das ist. dann geht man zurück an den neutralen Ausgangspunkt
und von dort in die "Stadtwelt" (rechts) und spürt, wie dieses Problem sich hier darstellt.
Das ganze macht man 5 mal. Das Problem hat sich verändert.
( Das ist die Superkurzform. Wenn es nicht klappt, dann bei mir nachfragen oder sich das Buch 'Die Glückstrainer' von Ella Kensington besorgen.)
die 4
Tore
in
unserer Vorstellung bauen wir 4 Tore vor uns auf, und gehen nacheinander durch
1.
Tor: Ich kann mögen
2. Tor: Ich kann gemocht werden
3. Tor: Ich bin
frei
4. Tor: Ich kann mich einbringen
In der "Stadtwelt"
stimmen diese Aussagen.
Im "Dorf" heißt es: Mögen oder nicht mögen. In der "Stadt"
gilt die Frage: Mögen als was?
Die meiste Zeit mag man jemanden nicht,
weil man ihn gerne in einer anderen Kategorie mögen würde, als es die
eigene Realität erlaubt.
Ich
kann ihn/sie mögen - als was? - Nicht alle Menschen kann man als alles mögen.
Und können heißt nicht müssen. ("Stadtwelt" eben).
Wichtig
ist nur, in seinem Tor zustehen und zu wissen: Ich kann mögen - stimmt.
u.s.w.
Je 5x durch ein Gedankentor durchgehen.
Wenn Ihr aber mit den Begriffen 'Dorfwelt/ Stadtwelt' nichts anfangen könnt, versucht es mal mit 'Urwalddorf/ Neuzeitwelt' oder findet eigne Worte für eine kleine zwanghafte und gefährliche Welt und eine freie weite Welt.
Wenn Ihr durch diese Tore durch geht, wirkt sich das auf den "Herdentrieb" (Sippengewissen, systemisches Feld, ...) aus.
Mehr dazu
findet Ihr im Forum von www.ella.org
oder in den Büchern von Ella Kensington.
Weiterentwicklungen und eigene Ansätze gerne auf Anfrage.
Sie haben eine Anregung für mich oder wünschen mehr Informationen ......
+49-(0)179-6721779 www.gfk-mediation.de