Das Polaritätsrad ist eine Form des Interaktionskreises. Auf der Suche nach den Bereichen im Menschen, die ihn die größtmögliche Schwäche erfahren lassen - Ich nenne sie 'Ohnmachtspunkte' habe ich dieses Berater-Tool entwicklet. Eine Eigenart dieser Ohnmachtspunkte ist, dass man sie oftmals nicht sieht. Der Mensch hat durch die inneren Spannungen, die seine Schwäche erzeugt, Kompetenzen entwickelt, die ausgleichend wirken sollen, ähnlich einer Schohnhaltung, die gewisse Muskelgruppen trainiert hat. Des weiteren wurde der Ohnmachtspunkt oft in eine untere Ecke des Bewustseins gedrängt und wird verleugnet oder nicht wahrgenommen.

Was ist das
Polaritätsrad?
Keine
Form symbolisiert einen lebendigen Prozess so passend, wie ein Kreis.
Jeder menschliche Prozess lässt sich zyklisch darstellen.
Idealerweise entsteht ein Kreislauf, der sich dreidimensional als
Wachstumsspirale darstellen lässt. Gerät der
Kreislauf ins
Stocken, bedeutet das Stillstand, was wiederum automatisch Degeneration
bedeutet.
Das Polaritätsrad hilft uns, zwischenmenschliche und innermenschliche Prozesse zu verstehen. Wie ein Motor durch Reibung ins Stocken gerät, so stehen wir immer wieder vor Konflikten, die mit unserer persönlichen Art zu tun haben, wie wir dem Leben begegnen.
Das Polaritätsrad
als Prozesslandkarte
Das
Polaritätsrad stellt einen ideal-harmonischen Ablauf mit sechs
Grundstationen dar. Je nachdem, auf welcher dieser Positionen wir
stehen, verändert sich unser Blick auf die Welt.
Ist die natürliche Positionsabfolge blockiert, kommt es zu
Spannungen. Stockt der Ablauf an einer Stelle, verliert der
komplette weitere Prozess seine Leichtigkeit. Innere und
äußere Konflikte entstehen.
Die Positionen als
Spannungsfelder
Je
nach unserer menschlichen Entwicklung können wir auf
Spannungen in
den sechs Positionen entweder dual-blockierend (schwarz/weiß)
oder polar-kreativ (farbig) reagieren. Zwar ermöglicht die
rein
duale Wahrnehmung eine schnelle und klare Bewertung und Orientierung
(z.B: wer nicht für uns ist, ist gegen uns – Freund
/
Feind), doch ist dadurch leider nicht unserer menschlichen Natur in all
ihren Qualitäten Rechnung getragen. Im Gegenteil, diese
Dualität neigt bei handlungsorientierten Menschen
dazu, sich
als Ziel-Dualität darzustellen; Sie werden in eine
Zielorientierung hineingezogen und geraten ‚außer
sich‘. Andere wiederum verzweifeln, wenn ihre
schwarz/weiß
strukturieren Ansichten nicht mehr die passenden Lösungen
finden
können. Wachstums-konflikte entstehen.
Der Unterschied zwischen
Dualität und Polarität
Dualität
findet man besonders in Prinzipien und Werten. So ist etwa
»ehrlich -– gelogen« ein duales
Gegensatzpaar.
Wer nach dem
Sprichwort urteilt: “Wer einmal lügt, dem glaubt man
nicht.“, wird der ganzen Welt misstrauen müssen. Ist
das die
Basis der Wirklichkeitskonstruktion, lebt man in einer sehr
unangenehmen Welt.
Die Wurzeln von Prinzipien und Werten sind zu Grunde liegende
Bedürfnisse. So steht hinter dem Wert
‚Ehrlichkeit‘
möglicherweise das Bedürfnis nach Vertrauen.
In der polaren Interpretation von Vertrauen entsteht z.B. die
Wachstumsfragen:
Arbeiten mit dem
Polaritätsrad
Nach
der rein kognitiven Prozess-Erkenntnis lassen sich mittels Methoden wie
Emo-Step, der Polaritätsumkehr u.ä. festgefahrene
Prozesse
wieder gezielt in den Lebensfluss integrieren.
Mit dem Interaktionskreis erklären sie Begegnungen dynamisch und mehrdimensional
1. Der Basiskreis
– Erklärt die Dynamik der Interaktion 
2.
Das
Polaritätsrad – Wer
schwarz/weiß denkt lebt schwarz/weiß –
duales in polares Denken verwandeln 
3. Der Verteilungskreis – Verteilung ist eine Grundlage von Kultur und Interaktionsdynamik
4. Der Antriebskreis – Impulse, Triebe und Reflexe in der Interaktionsdynamik verstehen
5. Der Schuldkreis – Schulddynamik in einer Interaktion verstehen, nutzen und wandeln
6. Der Haben-oder-Sein-Kreis – Ordnung versus Lebendigkeit
7. Der Widertandskreis – Veränderungen in der Interaktion fruchtbar gestalten
8. Der Beziehungskreis – Verantwortungs- und Entscheidungsebenen einer Interaktion
9. Der Entscheidungskreis – Entscheidungen und „freie“ Wahl und in der Interaktionsdynamik
10. Der Reaktionskreis – Moral, Ethik und Wertverständnis
Sie
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Grundlagen zum Polaritätsrad
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Polaritätsrad
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